
Intensiver Geschmack und lange haltbar. So muss ein Brot sein!
Hier ist mein Rezept:
Brühstück:
100 g Dinkelruchmehl der Type 1100
150 ml Kochendes Wasser
Teig:
Brühstück
400 g Dinkelruchmehl der Type 1100
10 g Salz
10 g Hefe
280 ml Lauwarmes Wasser
80 g Sonnenblumenkerne
Zubereitung:
Am Vorabend:
Für das Brühstück vermische ich das Mehl mit dem kochenden Wasser, bis eine zähe Masse entsteht. Diese decke ich mit Klarsichtfolie ab und lasse sie über Nacht im Kühlschrank abkühlen.
Teigzubereitung:
Am nächsten Tag gebe ich alle Zutaten – außer den Sonnenblumenkernen – in die Knetmaschine. Zunächst lasse ich den Teig drei Minuten auf der ersten Stufe vermengen, anschließend sechs Minuten auf der zweiten Stufe kneten. Dann füge ich die Sonnenblumenkerne hinzu und lasse sie zwei Minuten auf der ersten Stufe unterkneten.
Teigruhe:
Ich forme den Teig in der Schüssel grob zusammen, decke ihn mit einem Küchentuch ab und lasse ihn eine Stunde an einem warmen Ort ruhen.
Formen des Brotes:
Nach der Ruhezeit gebe ich den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und wirke ihn rund. Den Gärkorb bestäube ich mit Roggenvollkornmehl. Dann drücke ich den Teig leicht flach, schlage ihn ein und rolle ihn auf die Länge des Gärkörbchens. Anschließend lege ich den Teig hinein, decke ihn mit einem Küchentuch ab und lasse ihn eine weitere Stunde gehen.
Backen:
Den Ofen heize ich auf 240 °C Ober-/Unterhitze vor. Auf den Ofenboden stelle ich ein Blech, auf das ich später etwa 150 ml Wasser gieße, um Dampf zu erzeugen.
Den Teig stürze ich vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Dann gieße ich das Wasser auf das heiße Blech im Ofen und schiebe das Brot hinein.
Nach zehn Minuten entferne ich das Blech mit dem restlichen Wasser und reduziere die Temperatur auf 200 °C. Die gesamte Backzeit beträgt etwa eine Stunde.
Viel Spaß beim Nachbacken!
Was sind die Vorteile vom Dinkelruchmehl 1100?:
1. Nährstoffreicher als Weißmehl
Dinkelruchmehl enthält mehr Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe als helles Dinkelmehl, da es mehr Schalenteile des Korns enthält. Das macht es gesünder und sättigender.
2. Guter Geschmack
Es verleiht dem Brot ein aromatisches, leicht nussiges Aroma und eine schöne dunklere Krume.
3. Hohe Backfähigkeit
Dank seines höheren Proteingehalts hat es gute Backeigenschaften und sorgt für eine stabile Teigstruktur – ideal für aromatische Brote mit kräftiger Kruste.
4. Bessere Verträglichkeit als Weizen
Dinkel enthält eine andere Eiweißzusammensetzung als Weizen, was manche Menschen besser vertragen.
5. Vielseitig verwendbar
Es eignet sich hervorragend für Brote, Brötchen und herzhafte Gebäcke, da es mehr Wasser aufnimmt und dadurch saftigere Backwaren entstehen.